Wahid will bleiben

Franz-Joseph Huainigg und Inge Fasan (T.) Michaela Weiss (Ill.)
Bibliothek der Provinz

Ankommen

Der 14-jährige Wahid aus Afghanistan hat sich bis nach Österreich durchgeschlagen. Im Flüchtlingsheim fühlt er sich einsam: ‚Wahid hatte niemanden: keine Eltern, keine Geschwister, keine Tante, keine Onkel.‘ Das ändert sich, als er seine Wochenenden bei einer österreichischen Patenfamilie verbringt.
Das Kinderbuch ‚Wahid will bleiben‘ von Franz-Joseph Huainigg, Autor und Behindertensprecher der ÖVP, und Jugendbuchautorin Inge Fasan erzählt einfühlsam vom Ankommen in einem fremden Land.

Profil Nr. 42/14 vom 13. Oktober 2014

Deutsch lernen ist schwer, wenn man neu ist in Österreich und es ist frustrierend, wenn man probiert, sich in der neuen Sprache verständlich zu machen und nicht verstanden wird. Für minderjährige Flüchtlinge ist alles noch ein bisschen schwerer. Aber es gibt Menschen, die helfen, mit dem Neuen, mit der Sprache und allem anderen umzugehen, die offen sind, wo es in der Gesellschaft eng wird. ‚Wahid will bleiben‘ ist die Geschichte einer Patenschaft zwischen Wahid, einem jungen Flüchtling aus Afghanistan, und einer österreichischen Familie, Ingrid, Herbert und die fünfjährige Tochter Sabrina.

Herbert Langthaler in asyl aktuell 3/2014